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Adresse

Küchenhaus am Markt
Leipziger Str. 1
04420 Markranstädt
Öffnungszeiten

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Sa 9:00 – 18:00 Uhr

Über 93 Jahre MHM Möbelhaus Markranstädt - unsere Unternehmensgeschichte

Der Grundstein für das MHM Möbelhaus Markranstädt wurde von Max Reichardt am 2. Mai 1924 in Miltitz gelegt. Dort eröffnete der Tischlermeister das Möbelhaus Reichardt – eine Tischlerei mit Möbelhandel.

Max begeisterte sich als junger Wanderbursche für Intarsienarbeiten, die Handpoliererei sowie antike Möbelstücke. Diese Faszination hielt ein Leben lang. Noch mit 85 Jahren führte er die Tischlerei in Miltitz und schaffte in der Werkstatt. Seine Frau Else war ebenso rührig und half in der Lackiererei. Max entwarf und fertigte Wohnzimmermöbel, Küchenbuffets und Schlafzimmer.

Tags war Max in seiner Tischlerschürze unterwegs. Nachts saß er über Kalkulationen und Abrechnungen. Er beschäftigte zehn Mitarbeiter und zwei seiner Brüder, ebenfalls Tischler, halfen ihm. Das Möbelhaus Reichardt entwickelte sich von der reinen Möbeltischlerei zu einer Bau- und Möbeltischlerei, die auch Fenster und Türen fertigte. Das Möbelgeschäft wurde zu einem „kleinen Einrichtungshaus“ und bot auch Teppiche, Auslegware, Lampen und Accessoires an.

Anfang der 60er Jahre übernahm Tochter Gerta Siewerth die Firma und trennte Produktions- und Verkaufsort. Die Tischlerei blieb in Miltitz und das Kommissionshandelsgeschäft der HO zog 1965 nach Markranstädt in die Leipziger Straße.

Der Möbelanbieter hatte sich mit seinem Einrichtungsprogramm zum größten privaten Einrichtungshaus der DDR gemausert. Er verfügte über eine eigene Lkw-Flotte. Vier bis fünf Lastzüge mit Hängern holten die Ware bei den Herstellern ab und lieferten die Möbel auch republikweit aus. Lange lebte das Unternehmen „nur durch Mund-zu-Mund-Propaganda“. Das private Unternehmen wurde 1972 verstaatlicht.

Das Geschäft in Spitzenlage mit seinen 28 Mitarbeitern übernahm der bisherige Kommissionspartner. Ursula Lehmann, die Enkelin des Firmengründers, arbeitete von 1972 bis 1978 als staatliche Leiterin im Geschäft.

Ihr Drang nach Unabhängigkeit war größer als die Treue zum nicht mehr im Familienbesitz befindlichen Unternehmen. Die Handelskauffrau nutzte die Möglichkeit, in Leipzig eine Drogerie in der Merseburger Straße zu übernehmen. Diese führte sie von 1979 bis 1990. 1991 machte Ursula Lehmann aus der Drogerie ein Küchenstudio und verkaufte in dem so umfunktionierten Gebäude bis Ende 1996 Küchenmöbel. Jetzt konnte sie sich den Wunsch nach Selbständigkeit in der Möbelbranche und im eigenen Familienunternehmen erfüllen. Das „Küchenstudio Lehmann“ blieb lange Zeit in Leipzig und diente als „stummer Verkäufer“.

Eine große Hilfe in jenen Tagen war ihr Ehemann Frank. Der Ingenieur, zunächst als Aushilfe eingestiegen, entwickelte sich zum perfekten Küchenplaner. Sohn Swen schulte vom Kfz-Schlosser zum Kaufmann im Einzelhandel um. So war Familie Lehmann bestens für den nächsten großen Schritt in der Unternehmensgeschichte gewappnet.

1997 war es soweit: Familie Lehmann konnte endlich wieder die alten Räume des Familienunternehmens in der Leipziger Straße in Markranstädt übernehmen. Nach einer umfangreichen Sanierung öffnete Das Küchenhaus am Markt seine Türen. Ein Jahr später eröffnete das Möbelhaus am See, An der Renne.

Das Geschäft floriert – und dafür sorgt auch das 93-jährige Familienoberhaupt Gerta Siewerth. Als ehemalige Inhaberin der gesamten Firma hält sie nicht nur das „Zepter“ in ihren Händen, sie hält auch die jungen Leute auf Trab und macht manch einem fachlich noch etwas vor. Ende 2006 übergab sie die Firma an Tochter Ursula Lehmann.

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